In der "Wiener Wirtschaft" (Online 4.9.2018, https://news.wko.at/news/wien/Pfusch-gefaehrdet-die-Gesundheit.html) spricht IM Petra Felber über die Probleme von Pfusch in den Dienstleistungs-Branchen, im Speziellen in den von ihr vertretenen Berufen: Pfusch ist nicht nur ein großes Problem für korrekt arbeitende Betriebe (Stichwort: Billige Konkurrenz), sondern stellt auch ein Risiko für die KonsumentInnen dar, weil sie "bei einem Pfuscher oft [...] nicht nur minderwertige Leistung [...] erhalten, sondern [zudem Gefahr laufen] sich auch mit Infektionskrankheiten anzustecken". 

Zusammenfassend: "Schwarze Schafe richten wirtschaftlichen Schaden an und zerstören das Image der Branche, das ist 'nicht zu tolerieren'”.

Ab sofort gibt es automatisch bei allen Innungsveranstaltungen (Vorträgen, Seminaren ...) eine Teilnahmebestätigung, z.B. um eine etwaige Fortbildung ohne weiteren Aufwand belegen zu können.

Seit 1. September gibt es eine Harmonisierung in der Kostentragung bzw. Kostenerstattung für physiotherapeutische Leistungen im niedergelassenen Bereich ebenso wie eine Abstimmung der Bewilligungsabläufe. Bislang gab es Unterschiede je nach Bundesland und Krankenkasse. In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Dr. Alexander Biach (Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger), Constance Schlegl, MPH (Präsidentin von Physio Austria) und Thomas Morgenstern (ehemaliger Spitzensportler) am 4. September wurde u.a. der durchgängige, niederschwellige Zugang zu Sachleistungen im Bereich der Physiotherapie hervorgehoben.

In den Unterlagen von Physio Austria (https://www.physioaustria.at/system/files/general/presseunterlage_pg_physiotherapie_final.pdf) werden dazu auch die Empfehlungen des Hauptverbandes zitiert, die vor einigen Jahren erarbeitet wurden. „Insbesondere sollten die Leistungen sowie die Zuweisungsdiagnosen auf evidenzbasierten Grundlagen festgelegt werden“, heißt es dort. Und weiter: „Inhalt dieser Empfehlungen war

  • Bewegung als vorrangige Leistung vorzusehen (Forcierung der aktiven Therapien)
  • Passive Leistungen sinnvoll zu reduzieren
  • Hilfe/Anleitung zur Selbsthilfe/Selbstmanagement verstärkt umzusetzen

Zwischenzeitig definieren alle Krankenkassen ‚Bewegung‘ als vorrangige Leistung und setzen Anreize, um aktive Therapien zu forcieren (durch Honorarzuschläge, Pönale bei Absinken des aktiven Anteils). Entsprechend dazu sollen passive Leistungen auf ein notwendiges Maß reduziert werden (durch Deckelvereinbarungen, Tarifsenkung oder keine Valorisierung bei passiven Therapien). Die OÖGKK hat z.B. Dienstposten von ausscheidenden MasseurInnen durch Dienstposten für PhysiotherapeutInnen ersetzt.“

Am 16. November (Freitag) veranstaltet die Wr. Landesinnung einen Vortrag zum Thema Hygiene-Vorschriften (Ausübungsregeln) für Masseure. Weitere Informationen unter http://www.gruene-masseurinnen.at/index.php/veranstaltungen/356-vortrag-hygiene-vorschriften-fuer-masseure 

Zwischen Schlafstörungen und chronischen Schmerzen, so zeigen Studien, besteht durch alle Altersgruppen ein enger Zusammenhang. Traditionell, so Cary A. Brown et al., die AutorInnen der Studie „Hand self-Shiatsu for sleep problems in persons with chronic pain“, sehen Gesundheitsdienstleister Schlafprobleme, wie z.B. Schlaflosigkeit, als Folge von chronischen Schmerzen. Die aktuelle Forschung deutet jedoch auf eine wechselseitige Schmerz- und Schlafbeziehung hin, bei der Schlafmangel nicht nur eine Folge von Schmerzen ist, sondern ein Risikofaktor für die Entwicklung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen. 

In der vorliegenden Pilotstudie geht es um die Wirksamkeit von Hand-Selbst-Shiatsu auf die Schlaflatenz: http://www.gruene-masseurinnen.at/index.php/info-pool/studien/351-brown-cary-a-et-al-hand-self-shiatsu-for-sleep-problems-in-persons-with-chronic-pain