Der Hintergrund

Im Oktober 2014 hatte die Innung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure gesamt 3.181 Mitglieder. Davon sind 2.605 aktiv und knapp die Hälfte davon MasseurInnen:

  • MasseurInnen: 1.568 (aktiv: 1.276)
  • HeilmasseurInnen: 279 (aktiv: 265)
  • KosmetikerInnen: 805 (aktiv: 664)
  • FußpflegerInnen: 615 (aktiv: 514)
  • TätowiererInnen: 88 (aktiv: 77)
  • PiercerInnen: 24 (aktiv: 19)

Entscheidungen darüber, in welcher Weise die Mittel eingesetzt werden, was gefördert und angestrebt, werden allerdings (das ist Teil der Kammerstruktur) nicht direkt von den in der Innung vertretenen Berufsgruppen getroffen, sondern von den Mandataren der gewählten politischen Gruppierungen – unabhängig davon, welches Gewerbe sie ausüben. Mit entscheidend sind hier leider mitunter auch die dahinter stehenden Interessen der jeweiligen politischen Gruppierung - ein Umstand, dem wir mit einer Zusammenarbeit quer über alle Fraktionen hinaus entgegenstreben.

Ein wesentlicher erster Schritt in diese Richtung war deshalb die Initiierung von Berufsgruppenausschüssen, wobei Eduard dem Berufsgruppenausschuss (BGA) Massage vorsitzt und dem alle Ausschussmitglieder angehören, die Massage ausüben - ungeachtet ihrer politischen Zugehörigkeit, geht es doch um die Belange aller MasseurInnen. Mittlerweile werden berufsspezifische Entscheidungen aller Berufsgruppen in eigenen Ausschüssen erarbeitet, wobei im Ausschuss nach und nach der Grundsatz Einzug hält, dass Entscheidungen der BGAs, die ausschließlich die jeweilige Berufsgruppe betreffen, von allen anderen Ausschussmitgliedern zu respektieren sind. 


Die Grünen MasseurInnen

Wir - Eduard, Susanne, BrigitteHarri und Gabriele - haben ein freies Mandat der Grünen Wirtschaft, d.h. wir sind weder Mitglieder der Grünen Wirtschaft noch auf irgendeine Art „weisungsgebunden“. Die Grüne Wirtschaft unterstützt uns mit ihrer Infrastruktur und der einzige Auftrag an uns besteht darin, die Anliegen der gewerbetreibenden FußpflegerInnen, KosmetikerInnen, PiererInnen, TätowiererInnen und MasseurInnen bestmöglich zu fördern und zu unterstützen.

Mit an Bord ist auch Consuelo, die mit ihrer eigenen Liste "MasseurInnen Österreichs" ein Mandat erworben hat und gleichberechitgt mit uns zusammenarbeitet.


Unser grundlegendes Ziel

Wir verstehen uns in unserer Innungstätigkeit aktuell primär als VertreterInnen für Massage, weil dort unser fachlicher Schwerpunkt liegt. Und unser grundlegendes Ziel ist – in effektiver Zusammenarbeit mit Berufs- und Interessensverbänden – die weitergehende Anerkennung der Massage und der in sich geschlossenen Teilgewerbe (Shiatsu, Tuina, Ayurveda, Tibetische Massage) als gewerbliche Gesundheitsberufe.

Den Weg dorthin zu ermöglichen – und eventuell eine Integration in ein zukünftiges europäisches, umfassendes Gesundheitssystem – ist uns ein großes Anliegen, das von Öffentlichkeitsarbeit über Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen und Verbänden bis hin zu politischen Aktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene reicht.


Und die anderen Berufsgruppen in der Innung?

Unsere Ziele beschränken sich nicht auf die Massage, auch wenn unser fachlicher Schwerpunkt dort liegt. Vielmehr streben wir eine Zukunftssicherung auch für die anderen in „unserer“ Fachgruppe vertretenen Gewerbe an und unterstützen dies durch die Einbindung von KollegInnen aus diesen Fachbereichen – sowohl als MandatarInnen der Grünen Wirtschaft wie auch durch Einbeziehung aller anderen Fachexperten des Ausschusses. Es ist unsere Überzeugung, dass Fachkenntnis wichtiger ist als Fraktionszugehörigkeit.


Gemeinsam können wir viel erreichen!