• Heilende Hände. Eine kritische Nachlese

    Der ORF-Beitrag „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“, der vom ORF am 6. Dezember ausgestrahlt wurde und „Heilen durch Berührung“ in den Mittelpunkt eines fast 45minütigen Beitrags stellte, wurde erfreulicherweise von der Wirtschaftskammer auf YouTube gestellt. Damit wurde der Beitrag, der „Heilen durch Berührung“ (Ankündigungstext des ORF), der sowohl Heilmasseur*innen und Ärzt*innen als auch Patient*innen zu Wort kommen lässt (siehe ORF-Information), über die Frist der TvThek des ORF hinaus dauerhaft zugänglich.  Dass die WK den Beitrag des ORF auf YouTube veröffentlicht hat, unterstreicht die Kooperation zwischen Bundesinnung und ORF und hinterlässt leider auf Seiten gewerblicher Masseur*innen einen unbefriedigenden Nachgeschmack, denn obwohl die Ankündigung des ORF durchaus vom präventiven Einsatz von „Massagetherapien“ spricht, fehlt in den Aussagen…

  • Schon 3 bis 4 Minuten intensive körperliche Aktivität senken das Krebsrisiko deutlich

    Emmanuel Stamatakis et al. (2023) gehen in ihrer Studie der Frage nach, ob schon kurze intensive Einheiten körperlicher Aktivität bei nicht-sportlichen Erwachsenen zu einer Reduktion des Krebsrisikos führen. Kurze intensive körperliche Aktivitäten könnten den Autor*innen zufolge eine zeitsparende Möglichkeit darstellen, die empfohlene körperliche Aktivität für die Krebsprävention zu erreichen, da strukturierte, längere intensive körperliche Aktivitäten (z.B. durch traditionelle Übungen oder Tätigkeiten) für viele Menschen unattraktiv oder undurchführbar bzw. schwer umsetzbar sind. Studienteilnehmer*innen In die Studie wurden nur Nicht-Sportler eingeschlossen, die angaben, sich in ihrer Freizeit nicht sportlich zu betätigen und höchstens einen Spaziergang pro Woche zu unternehmen. Nicht in die Studie aufgenommen bzw. ausgeschlossen wurden Personen, die an Krebs erkrankt waren,…

  • Erklärungsmodelle für den Einfluss körperlicher Aktivität auf das Krebsrisiko

    Ein unzureichendes Maß an körperlicher Aktivität, so Michael Leizmann in seiner Studie (2015), ist „beunruhigend, da es zahlreiche epidemiologische Belege dafür gibt, dass körperliche Aktivität mit einem geringeren Risiko für Dickdarm-, Endometrium- und Brustkrebs einhergeht.“ So wird, Leizmann folgend, beispielsweise angenommen, dass ein unzureichendes Maß an körperlicher Betätigung für 9 % der Brustkrebsfälle und 10 % der Darmkrebsfälle in Europa verantwortlich ist. Bei Lungen-, Bauchspeicheldrüsen-, Eierstock-, Prostata-, Nieren- und Magenkrebs hingegen seien die Belege für eine positive Wirkung körperlicher Aktivität weniger eindeutig. Die biologischen Mechanismen, die dem Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Krebsrisiko zugrunde liegen, sind bislang nur unvollständig geklärt, aber zu den potenziellen ätiologischen Mechanismen gehören Insulinresistenz, Wachstumsfaktoren, Adipozytokine,…

  • Die Wirkung von Shiatsu auf die Unruhe bei mechanisch beatmeten Patienten – eine Studie von Mehdi Harorania (et al.)

    Bei Patient*innen, die auf einer Intensivstation aufgenommen werden, treten sowohl aufgrund der Art der Erkrankung als auch aufgrund invasiver medizinischer Verfahren, wie Intubation und künstlicher (mechanischer) Beatmung, zahlreiche Komplikationen auf. Unruhe ist eine der häufig auftretenden und ernsten Problematiken. Eine iranische Forschergruppe um Mehdi Harorania ist in einer 2021 veröffentlichten Studie der Frage nachgegangen, inwieweit Shiatsu gegen Unruhe in Situationen künstlicher Beatmung wirkt. Hintergrund Viele Menschen werden jedes Jahr auf Intensivstationen aufgenommen und benötigen aufgrund ihres Zustandes eine mechanische (künstliche) Beatmung. Künstliche Beatmung ist eine lebensrettende Maßnahme und eine Schlüsselkomponente bei der Versorgung kritisch kranker oder schwer traumatisierter Patient*innen. Dabei tritt allerdings das Problem auf, dass Patient*innen auf Intensivstationen, z.B.…

  • Der Einfluss körperlicher Aktivität in der Freizeit auf das Krebsrisiko – Studie von Charles E. Matthews (et al.)

    Als wesentliches Ziel der Studie von Charles E. Matthews et al. (2019) soll erforscht werden, um das von Expert*innen empfohlene Ausmaß an körperlicher Aktivität (7,5 bis 15 MET, d.h. metabolic equivalent task) in der Freizeit mit einem geringeren Krebsrisiko verbunden ist und wie sich moderate und intensive körperliche Aktivität auswirken. Studiendesign Ingesamt wurden 755.459 Personen im Alter zwischen 32 und 91 Jahren (mittleres Alter: 62 Jahre, 53 % Frauen) in 9 Kohorten erfasst. Voraussetzung für die zugrundeliegenden Studien war eine detaillierte Bewertung der körperlichen Aktivität, so dass die „Energiekosten“ (MET-Stunden/Woche) geschätzt werden konnten. Um den Zusammenhang zwischen intensiver und moderater körperlicher Aktivität zu klären, konzentrierten sich die Autor*innen auf jene…

  • Körperliche Aktivität verringert das Krebsrisiko – Studie von Michael Leizmann (et al.)

    Umfragedaten, so die Studie von Michael Leizmann et al. (European Code against Cancer 4th Edition: Physical activity and cancer, 2015) zeigen, dass 35 % der erwachsenen Bevölkerung in Europa körperlich nicht bzw. kaum aktiv sind. Das allerdings, so die Studien-Autor*innen, ist beuruhigend, da es zahlreiche Belege dafür gibt, dass körperliche Aktivität mit einem geringeren Risiko für Dickdarm-, Gebärmutterschleimhaut- und Brustkrebs einhergeht. Obwohl es zu einigen Formen von Carzinom-Erkrankungen nur wenig Daten gibt und sich auch die mangelnde Einheitlichkeit der Methoden zur Quantifizierung der körperlichen Aktivität als Einschränkung bei der Datenanalyse erweist, zeigen die vorhandenen Studien, dass körperliche Aktivität das Potential hat, das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, zu verringern.…

  • Newsletter 26 der Grünen Masseur*innen — Die kritische Alternative

    Liebe/r … willkommen bei der 26. Ausgabe des Newsletters der Grünen Masseur*innen!(21. Dezember 2023) ~ Wirksamkeit von Massagen durch moderaten Druck Druck dürfte ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis für die vielfältigen Wirkungen von Massagebehandlungen sein, so zeigen Studien, die Tiffany Fields in ihrer Veröffentlichung “Moderate Pressure is Essential for Massage Therapy Effects” zusammenfasst, denn die Stimulierung von Druckrezeptoren unter der Haut durch moderaten Druck dürfte eine erhöhte vagale Aktivität zur Folge haben und darüber beispielsweise Entspannung und Stressabbau bei Erwachsenen und Wachstumsförderung bei Neu- und Frühgeborenen bewirken. Leichter Druck hingegen hat mitunter eine gegenteilige Wirkung … Zusammenfassung der Studie. ~ Body-Mind-Therapien der TCM Die WHO fördert die Anwendung traditioneller komplementärer und…

  • Lüften fördert die Gesundheit und steigert die Leistungsfähigkeit

    In der Zeit der Corona-Pandemie war Lüften (neben Abstand halten, Hände waschen und Maske) ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheitserhaltung, der allerdings mit dem Ende der Pandemie nahezu in Vergessenheit geriet. Ganz generell, so Thomas Czypionka von der Forschungsgruppe Health Economics and Health Policy am Institut für höhere Studien (IHS), bewirken Lüftungsanlagen in Kindergärten laut Studien, dass Kinder um etwa 30 Prozent weniger krank sind. Aber nicht nur Krankheitserreger profitieren davon, wenn nicht mehr ausreichend gelüftet wird, auch die Lern- und Leistungsfähigkeit leidet darunter, da CO2, das bei der Ausatmung entsteht, müde und unkonzentriert macht. Sinkt die CO2-Konzentration hingegen von 2100 ppmauf 900 ppm, arbeiten Schüler*innen um 12 Prozent schneller und…

  • Neuer Beitrag zu Geschichte von Methoden und Verbänden

    In der Rubrik (Kategorie) „Geschichte von Methoden und Verbänden“ wurde ein neuer Artikel zur Geschichte von Shiatsu in Österreich gepostet: Bewegte Jahre für Shiatsu. Auf dem Weg zu einem gesetzlichen Berufsbild (1999 bis 2003). Aktuell gibt es in dieser Rubrik einen weiteren Artikel zur Geschichte des Österreichischen Dachverbandes für Shiatsu: einen Artikel zu Shiatsu in Europa: und zwei Artikel zur historischen Entwicklung von Traditioneller Chinesischer Medizin und Shiatsu:

  • Bewegte Jahre für Shiatsu. Auf dem Weg zu einem gesetzlichen Berufsbild (1999 bis 2003)

    Im Jänner 1999 wurde dem ÖDS ein Schreiben des Wirtschaftsministeriums bekannt, das wie eine Bombe einschlug: „Berührungen an den Reflexzonen bzw. Druck auf Akupunkturpunkte, um damit körperliches Wohlbefinden zu erzeugen“, so schrieb Sektionschef Dr. Koprivnikar am 15. Dezember 1998, seien „den betreffenden Massagetechniken zuzuordnen“. Die bisherigen Bemühungen ein eigenständiges Berufsbild im Gesundheits- oder Gewerbebereich zu etablieren, waren damit existenziell in Frage gestellt, vielleicht sogar beendet, denn in diesem Schreiben hieß es begründend: „Sowohl Akupunktur- als auch Reflexzonenmassage sind Gegenstand der Ausbildung zum gewerblichen Masseur. Die beschriebenen Shiatsu-Techniken sind daher dem gebundenen Gewerbe der Masseure zuzuordnen“ und schloss mit „Ein freies Gewerbe kann […] im Hinblick auf die in den übermittelten…

  • „Heilende Hände – die Kraft der Berührung“ auf YouTube

    Die Wirtschaftskammer hat den ORF-Beitrag „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“ (ausgestrahlt am 6. Dezember) auf YouTube gepostet. Zu sehen und hören sind in dieser Sendung, so der Begleittext des ORF, “Heilmasseur*innen, Ärzt*innen und Patient*innen mit ihren persönlichen Geschichten, die auf ‘Heilen durch Berührung’ setzen. So können Massagetherapien beispielsweise präventiv, bei chronischen Schmerzen, begleitend zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden oder die Beschwerden von Ödemen durch physikalische Medizin gemildert werden“:

  • Massage-Behandlungen („Wohlfühltage“) für Obdachlose

    Der Verein MUT hat es sich „zur Aufgabe gemacht zu helfen – so schnell, unbürokratisch, effizient und nachhaltig wie möglich“ und „widmet sein Engagement den Bedürftigen – im Alltag wie auch in Notsituationen„. Ergänzend zu z.B. Thermo-Unterwäsche-Patenschaften und Obdachlosen-Hygiene-Spenden organisiert der Verein „Wohlfühltage für Obdach- und Wohnungslose“ in Wien, um ihnen etwas Stress zu nehmen. Für das nächste Jahr sind vier Wohlfühltage im Vereinszentrum (Rechte Wienzeile 37/3/1, 1040 Wien): und drei Wohlfühltage im Esterhazypark (1060): Wer die Aktion von MUT und mit dem Verein gemeinsam obdach- und wohnungslose Menschen unterstützen und z.B. betroffenen Menschen an einem der „Wohlfühltage“ Massagen anbieten möchte, möge bitte Viktoria Richter (Bereichsleitung Not- & Obdachlosenhilfe) kontaktieren:

  • NQR-Zuordnungsansuchen der Shiatsu-Ausbildung

    Seit Oktober 2023 ist Massage, genauer gesagt: die Befähigungsprüfung zu Massage, auf NQR-Stufe 6 klassifiziert. Shiatsu, wie auch Tuina, Ayurveda und Jamche Kunye als ganzheitlich in sich geschlossene Systeme sind davon nicht betroffen, weshalb sich der Österreichische Dachverband für Shiatsu für Shiatsu seit nunmehr vier Jahren um eine NQR-Klassifizierung (ebenfalls) auf Stufe 6 bemüht. Doch zunächst zu den Grundlagen und Hintergründen, dann zu den bisherigen Schwierigkeiten, das angestrebte Ziel zu erreichen und schließlich zum nächsten „Anlauf“ im Jänner 2024… Die gesetzlichen Grundlagen zur gewerblichen Ausübung von Shiatsu Mit der Massage-Verordnung vom 28. Jänner 2003 erhielt Shiatsu mit 650 Ausbildungsstunden während einer Dauer von drei Jahren und dem Nachweis von mindestens…

  • Welche Benefits bringen Mind-Body-Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin?

    Die WHO fördert die Anwendung traditioneller komplementärer und integrativer Arzneimittel und Techniken (siehe WHO traditional medicine strategy: 2014-2023). Wohl auch deshalb gehören die Mind-Body-Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin seit 2006 zu den 29 komplementären Therapien, die in das brasilianische Gesundheitssystem aufgenommen wurden. Alle diese Methoden und Übungen verbinden kontrollierte Atmung, Körperhaltung sowie sanfte und zusammenwirkende (synergetische) Bewegungen mit geistigen Anpassungen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie die Lebensqualität erhöhen, zur Selbstpflege und zur Verbesserung von Gleichgewichtssinn (z.B. Sturzprävention), Muskelkraft und kognitiver Leistungsfähigkeit beitragen, sowie unterstützend sind bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, Bluthochdruck und Schmerzen. Um abzuklären inwieweit diese Annahmen zutreffen, sind Lissandra Zanovelo Fogaça und Kolleg*innen der Frage nachgegangen, ob es wissenschaftlich und…

  • Systematischer Review der Evidenz von Body-Mind-Therapien aus der Traditionellen Chinesischen Medizin – Studie von Lissandra Zanovelo Fogaça (et al.)

    Im Kontext der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es mehrere Methoden mit unterschiedlichen Arten von Interventionen, die zugleich körperliche Haltungen, bewusste Entspannungen und Atemtechniken kombinieren. Brasilianische Forscher*innen um Lissandra Zanovelo Fogaça gehen in einem 2021 veröffentlichten Review der Frage nach, ob und welche gesundheitlichen Benefits die Anwendung dieser Methoden mit sich bringt. Hintergrund Die WHO fördert die Anwendung traditioneller komplementärer und integrativer Arzneimittel und Techniken (siehe WHO traditional medicine strategy: 2014-2023) und seit 2006 gehören die Mind-Body-Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin zu den 29 komplementären Therapien, die in das brasilianische Gesundheitssystem aufgenommen wurden. Qigong beispielsweise umfasst eine dynamische Form mit Bewegungen des ganzen Körpers oder auch nur einzelner Gliedmaßen sowie eine…

  • Lehrberufspaket 2/2023 (mit Lehrzeitverlängerung) ist verordnet

    Am 15. Dezember wurde das Lehrlingspaket 2/2023 verordnet, das auch neue Ausbildungsverordnungen zu Kosmetik (Kosmetologie) und Fußpflege (Podologie) sowie den Lehrberuf Kosmetik/Fußpflege beinhaltet. Die neuen Ausbildungsordnungen treten mit 1. Februar 2024 in Kraft. Kosmetik Die Lehrzeit in Kosmetik (Kosmetologie) wurde von zwei auf drei Jahre verlängert. Durch die Verlängerung der Lehrzeit sollen nun aktuelle berufsrelevante Techniken effektiv integriert werden und die Lehrlinge, so die Zielsetzung der Wirtschaftskammer, stärker zukunftsorientiert ausgebildet werden. Fußpflege (Podologie) Die Lehrzeit in Fußpflege (Podologie) wurde von zwei auf drei Jahre verlängert. Auch hier sollen durch die Verlängerung der Lehrzeit die künftigen Fachkräfte zukunftsorientierter werden. Lehrberuf Kosmetik-Fußflege Die frühere Doppellehre wurde in einem vierjährigen Lehrberuf zusammengefasst.

  • Auf den Druck kommt es an. Was Massagebehandlungen wirksam macht (Tiffany Field, 2010)

    In einer 2010 erschienenen Übersichtsarbeit zur Wirkung von Massagebehandlungen vergleicht Tiffany Fields (et al.) Massage mit moderater Druckstärke mit Massage mit leichter Druckstärke. Mehrere Studien an Erwachsenen, wie auch an Säuglingen, zeigen, wie die Autor*innen ausführen, positive Wirkungen (Beruhigung, Entspannung, Stressabbau, Stimmungsaufhellung, Wachstum und Gewichtszunahme bei Neugeborenen etc.) durch moderaten Druck, wohingegen leichter Druck keine bzw. teilweise sogar gegenteilige Wirkungen zeitigt. Moderater Druck, der bestimmte Druckrezeptoren der Haut stimuliert und darüber den Vagus aktiviert, könnte den Autor*innen zufolge viele positive Wirkungen der Massage erklären.

  • Field, Tiffany et al.: Moderate Pressure is Essential for Massage Therapy Effects

    Druck dürfte ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis für die vielfältigen Wirkungen von Massagebehandlungen sein, so zeigen Studien, die Tiffany Fields in ihrer Veröffentlichung „Moderate Pressure is Essential for Massage Therapy Effects“ zusammenfasst, denn die Stimulierung von Druckrezeptoren unter der Haut durch moderaten Druck dürfte eine erhöhte vagale Aktivität zur Folge haben und darüber beispielsweise Entspannung und Stressabbau bei Erwachsenen und Wachstumsförderung bei Neu- und Frühgeborenen bewirken.

  • Newsletter 25 der Grünen Masseur*innen — Die kritische Alternative

    Liebe/r … willkommen bei der 25. Ausgabe des Newsletters der Grünen Masseur*innen!(03. Dezember 2023) ~ Unsere Branchen in der Öffentlichkeit (Dezember) „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“ am 6. Dezember in ORFIII Am 6. Dezember wird im Magazin „treffpunkt medizin“ (ORF III) der Beitrag „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“ ausgestrahlt. Der Beitrag, der in Kooperation mit der Bundesinnung erstellt wurde, erzählt, so die ORF-Ankündigung, „von den zahlreichen Möglichkeiten, in denen die Hände eine führende Rolle in der Therapie einnehmen“ … weiterlesen EPU-Präsentation und Interview mit BIM Mag. Dagmar Zeibig in OE24 In einer Medienkooperation mit OE24 werden „die Leistungen von EPUs aus allen von uns vertretenen Berufsgruppen vor…

  • Aktuell in der TvThek zugänglich: der Beitrag „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“

    Der Beitrag „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“ (im ORF III-Magazin „treffpunkt medizin“) – Ausstrahlungstermin 6.12.2023 (22.30 Uhr) – ist aktuell in der TvThek des ORF verfügbar. „Begleitet werden in dieser Sendung„, so der Begleittext des ORF, „Heilmasseur*innen, Ärzt*innen und Patient*innen mit ihren persönlichen Geschichten, die auf ‚Heilen durch Berührung‘ setzen. So können Massagetherapien beispielsweise präventiv, bei chronischen Schmerzen, begleitend zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden oder die Beschwerden von Ödemen durch physikalische Medizin gemildert werden„, so: Die Sendung dauert knapp 45 Minuten und kann (bis zum Ende der 7-Tagesfrist) hier angeschaut werden.

  • Qualifikation „Qualified Shiatsu Practitioner“

    2019 wurde die Richtlinie der ÖDS-Ausbildung „Qualified Shiatsu Practitioner“ erstellt, die die Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen eines*einer Shiatsu-Praktiker*in und die Ausbildung beschreibt, mit der diese Qualifikation erlangt wird. Kurz zusammengefasst üben Shiatsu-Praktiker*innen „mittels bestimmter Drucktechniken eine spezifische Form der manuellen, ganzheitlichen Körperarbeit aus, mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren und Wohlbefinden zu steigern“ und sind in der Lage unter „Anwendung fortgeschrittener Kenntnisse seines*ihres Fachbereiches„, „in allen Situationen (auch in herausfordernden und unvorhersehbaren) seines*ihres beruflichen Kontextes selbstständig (auch im Sinne von unternehmerisch-selbstständig) und letztverantwortlich seine*ihre Tätigkeiten auf sehr hohem professionellem Niveau auszuführen.“ Konkret ist er*sie dabei in der Lage, im Rahmen der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung seiner*ihrer Arbeitsaufgaben:…

  • OE24 sendet Anfang Dezember EPU-Präsentation und Interview mit BIM Mag. Dagmar Zeibig

    In einer Medienkooperation mit OE24 [Programm unter https://www.oe24.at/tv/user#] werden, so die Aussendung der Bundesinnung, „die Leistungen von EPUs aus allen von uns vertretenen Berufsgruppen vor den Vorhang“ geholt, um „zu veranschaulichen, wie umfassend die Angebote der Innungen für diese Unternehmer*innengruppe ist.“ Das ausführliche Interview wird am Montag, 4. Dezember um 18:25 Uhr gezeigt, eine Zusammenfassung und das Unternehmensportrait werden

  • Newsletter 10 der Grünen Masseur*innen

    Liebe/r … willkommen bei der 10. Ausgabe des Newsletters der Grünen Masseur*innen!(13. März 2022) Information, vor allem rasche und vollständige Information, ist uns wichtig, auf unserer Websiteebenso wie hier im Newsletter. Dafür stehen wir. Denn Information ist die Grundlage für effektives Handeln. Das gilt sowohl für uns alsVertreterInnen in der Innung, als auch für alle beruflich Tätigen. Es ist deshalb unser Anliegen, Euch (die Leser*innen des Newsletter, die Besucher*innen der Website)über Entwicklungen und Hintergründe zu informieren. Und unmittelbar darüber zu informieren,welche Ziele und Zielsetzungen wir in bestimmten Themenbereichen verfolgen, was wir für unsereBerufsgruppe erreichen wollen. Wofür wir uns einsetzen. Eure Anregungen und Kommentare, die Information über Eure Anliegen und Sichtweisen…

  • Zulassung zur Berufsreifeprüfung für Gewerbliche und Heilmasseur*innen

    Gewerbliche und Heilmasseur*innnen erfüllen die Zulassungsvoraussetzungen zur Berufsreifeprüfung, aber auch Masseur*innen, die die Lehrabschlussprüfung erfolgreich abgelegt haben. Das Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung besagt in § 1 (1), dass „Personen ohne Reifeprüfung […] durch die Ablegung der Berufsreifeprüfung die mit der Reifeprüfung einer höheren Schule verbundenen Berechtigungen erwerben [können], wenn sie eine der nachstehend genannten Prüfungen bzw. Ausbildungen erfolgreich abgelegt bzw. absolviert haben„: Gemäß § 3 des Berufsreifeprüfungsgesetzes umfasst die Berufsreifeprüfung vier Fachbereiche (Teilprüfungen):

  • Heilende Hände – Die Kraft der Berührung. Beitrag am 6. Dezember um 22.30 im Magazin „treffpunkt medizin“

    Am 6. Dezember wird im Magazin „treffpunkt medizin“ (ORF III) der Beitrag „Heilende Hände – Die Kraft der Berührung“ ausgestrahlt. Der Beitrag, der in Kooperation mit der Bundesinnung erstellt wurde, erzählt, so die ORF-Ankündigung, „von den zahlreichen Möglichkeiten, in denen die Hände eine führende Rolle in der Therapie einnehmen“. Die weitere Ankündigung: „Ob Heilmassagen, Lymphdrainagen, Faszien-Massage, Akupressur oder das Ertasten als Diagnoseinstrument von Krankheiten – die physische Arbeit mit den Händen ist unentbehrlich, bedarf jedoch einiges an Übung und Professionalität. Begleitet werden in dieser Sendung Heilmasseurinnen, Ärzte und Patientinnen mit ihren persönlichen Geschichten, die auf „Heilen durch Berührung“ setzen. So können Massagetherapien beispielsweise präventiv, bei chronischen Schmerzen, begleitend zur Behandlung…

  • Qualifikationen gewinnen zunehmend an Bedeutung: Jobvermittlung am AMS nach Kompetenzen statt Berufen

    Kompetenzen, Kenntnisse und Fertigkeiten (Qualifikationen) werden mit dem europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) erfasst, dessen Ziel Vergleichbarkeit, Übersetzbarkeit und Transparenz von Qualifikationen zwischen den Mitgliedsstaaten der EU ist. Zu diesem Zweck wurde in Österreich (wie auch in den anderen Mitgliedsstaaten) auf Empfehlung der Europäischen Kommission ein nationales Qualifikationsregister (NQR) geschaffen, das Berufsqualifikationen abbildet. Die zunehmende Komplexität am Arbeitsmarkt, die ständig neue Berufsbilder hervorbringt und zunehmende Spezialisierung erfordert, führt dazu, so AMS-Chef Johannes Kopf in einer Aussendung der Austria Presse Agentur (APA), dass selbst „immer mehr Firmen suchen etwas, wo sie nicht mehr wissen, wie man es nennt.“ Dazu kommt, dass die Zahl ausländischer Arbeitskräfte gestiegen ist, die vielleicht formal die erforderlichen Kriterien…

  • Informationen zu den (NQR-)Qualifikationen erweitert und aktualisiert

    Die Informationen zu den NQR-Qualifikationen gewerblicher Berufe (Meister- und Befähigungsprüfungen) wurden aktualisiert, ergänzt und neu geordnet. Schon im Oktober 2018 wurden die Meisterprüfungen, d.h. alle Meisterberufe, en bloc auf Stufe 6 klassifiziert. Im Oktober 2023 folgten 31 Befähigungsprüfungen, darunter auch Fußpflege, Kosmetik, Massage, Piercen und Tätowieren. Informationen zu den Grundlagen des NQR, seine Stufen und die bisherigen gewerblichen Anerkennungen unter Qualifikationen (NQR & EQR).

  • 31 Befähigungsprüfungen auf NQR-Stufe 6 qualifiziert (Oktober 2023)

    Stellvertretend für 27 weitere Gewerbe wurden die Befähigungsprüfungen für die Überlassung von Arbeitskräften, der Bestattung, der Elektrotechnik und der Spediteure im Oktober 2023 der NQR-Qualifikations-Stufe 6 zugeordnet. Mit dieser pauschalen Qualifikation sind nun auch die Befähigungsprüfungen für Fußpflege, Kosmetik, Gewerbliche Massage, Piercen und Tätowieren auf Stufe 6 klassifiziert. Österreich wurde damit zum ersten und bislang (2023) einzigen Land in der EU, in dem Handwerks- und Dienstleistungsberufe auf – vergleichsweise – akademischem Ausbildungsniveau klassifiziert wurden.

  • Qualifikationen (NQR & EQR)

    Das Ziel des europäischen Qualifikationsrahmens (European Qualifications Framework) ist Vergleichbarkeit, Übersetzbarkeit und Transparenz von Qualifikationen zwischen den Mitgliedsstaaten der EU. Zu diesem Zweck wurde in Österreich (wie auch in den anderen Mitgliedsstaaten) auf Empfehlung der Europäischen Kommission ein nationales Qualifikationsregister (NQR) geschaffen, das die Berufsqualifikationen abbildet. Im Oktober 2018 wurden die Meisterprüfungen auf NQR-Stufe 6 qualifiziert, im Oktober 2023 dann auch 31 Befähigungsprüfungen ebenfalls auf Stufe 6, darunter Fußpflege, Kosmetik, Massage (ausgenommen der ganzheitlich in sich geschlossenen Systeme Shiatsu, Tuina, Ayurveda und Jamche Kunje, die nicht mit einer Befähigungsprüfung abschließen), Tätowieren und Piercing.

  • Qualifikation Gewerbliche Massage

    Die Qualifikation der Gewerblichen Massage entspricht der NQR-Stufe 6 und erfolgreiche Absolvent*innen der Befähigungsprüfung haben Folgendes nachgewiesen: Die in der Verordnung angeführten Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sind: 1. Kundenberatung Lernergebnis Er/Sie ist in der Lage, Kunden/Kundinnen über Behandlungsmöglichkeiten zu beraten und umfassendaufzuklären (auch unter Berücksichtigung der berufsrelevanten medizinischen Bereiche, wie insbesondere Anatomie, Physiologie, Pathologie). Kenntnisse Er/Sie hat fortgeschrittene Kenntnisse über: Fertigkeiten Er/Sie kann

  • Befähigungsprüfungsordnungen

    Massage Gültig seit 1.9.2023: Befähigungsprüfungsordnung Massage Kosmetik Gültig seit 1.9.2023: Befähigungsprüfungsordnung Kosmetik Fußpflege Gültig seit 1.9.2023: Befähigungsprüfungsordnung Fußpflege Tätowieren Gültig seit 1.1.2022: Befähigungsprüfungsordnung Tätowieren Piercen Gültig seit 1.9.2023: Befähigungsprüfungsordnung Piercen

  • Energiekostenzuschuss 2 – für Betriebe mit hohen Energiekosten – geht in die Umsetzung

    Das Genehmigungsverfahren durch die Europäische Kommission ist jetzt, so die Information der Wirtschaftskammer, abgeschlossen und der Energiekostenzuschuss 2 geht in die Umsetzung, ist allerdings komplex und erfordert die Beiziehung eines*einer Steuerberater*in, Wirtschaftsprüfer*in oder Bilanzbuchhalter*in, der*die den Antrag ebenso unterzeichnen muss wie das förderwerbende Unternehmen. Zur Unterstützung bietet die WKO am 23. November von 11 bis 12 Uhr ein Webinar zum Thema „Energiekostenzuschuss 2“ an. Anmeldung hier. Weitere Informationen:

  • Studien zu Massage jetzt vollständig übertragen und angepasst

    Mit dem Relaunch der Website (Umstieg auf WordPress als CMS-System) mussten viele Seiten teilweise händisch angepasst werden. Insbesondere Seiten, die (viele) Fußnoten enthalten, waren in dieser Hinsicht aufwendig – was vor allem für die Kurzzusammenfassungen von Studien gilt. Hier haben die Texte (zur leichteren Lesbarkeit für „Nicht-Wissenschaftler“, dennoch aber mit Detailinformationen für Interessierte) eine mitunter große Anzahl von Fußnoten. Inzwischen wurden die Studien zur Massage entsprechend adaptiert (und zugleich auch der neuen Gender-Schreibweise der Website mit * angepasst). Nachfolgend die aktuelle Liste der Artikel in dieser Rubrik:

  • Therapieräume in Fitness Union in 1120 Wien zu mieten

    Die Fitness Union, an der Schnittstelle der Bezirke 1120, 1130 und 1230 Wien tätig, vermietet aktuell zwei Räume, die 10 m2 und 11 m2 groß und mit einer elektrischen Massage Liege ausgestattet sind. Informationen zu allen Angeboten und Suchen unter Markplatz

  • Therapieraum in Fitnesscenter (10 m2) in 1120 Wien zu vermieten

    Die Fitness Union ist als Sport- und Gesundheitsanbieter mit Qualität an der Schnittstelle der Bezirke 1120, 1130 und 1230 Wien tätig. Im Sportbereich werden eine Kraftkammer und vor allem auch Gruppenkurse angeboten. Weitere Informationen dazu unter https://www.fitnessunion.at. Im Gesundheitsbereich sind derzeit zwei Masseure sowie zwei Physiotherapeuten tätig. Gemeinsam mit einem Personal Trainer haben wird aktuell versucht eine Betreuung aufzubauen, die über den reinen Sport hinausgeht. Daher auch der Slogan: Sport- und Gesundheitsanbieter. Der Raum ist ca. 10 m2 groß und mit einer elektrischen Massage Liege ausgestattet. Bei Interesse bitte einen Lebenslauf mit Foto (inkl. Angaben zur Ausbildung) an martina@fitnessunion.at zu schicken – die Fitness Union meldet uns für ein persönliches…

  • Therapieraum in Fitnesscenter (11 m2) in 1120 Wien zu vermieten

    Die Fitness Union ist als Sport- und Gesundheitsanbieter mit Qualität an der Schnittstelle der Bezirke 1120, 1130 und 1230 Wien tätig. Im Sportbereich werden eine Kraftkammer und vor allem auch Gruppenkurse angeboten. Weitere Informationen dazu unter https://www.fitnessunion.at. Im Gesundheitsbereich sind derzeit zwei Masseure sowie zwei Physiotherapeuten tätig. Gemeinsam mit einem Personal Trainer haben wird aktuell versucht eine Betreuung aufzubauen, die über den reinen Sport hinausgeht. Daher auch der Slogan: Sport- und Gesundheitsanbieter. Der Raum ist ca. 11 m2 groß und mit einer elektrischen Massage Liege ausgestattet. Bei Interesse bitte einen Lebenslauf mit Foto (inkl. Angaben zur Ausbildung) an martina@fitnessunion.at zu schicken – die Fitness Union meldet uns für ein persönliches…

  • Sexuelle Belästigung und Diskriminierung. Zum Vortrag von Daniel Sanin

    Im Vortrag von Daniel Sanin am 13. November 2023 ging es um den Umgang mit sexueller Belästigung und ganz generell um Diskriminierung: Wann handelt es sich um sexuelle Belästigung? Was ist Diskriminierung? Wie kann man sich gegen Diskriminierungen schützen? Und wie mit man mit diskriminierenden Situationen am besten umgehen? Ganz grundsätzlich widerspricht Diskriminierung den Menschenrechten, da „alle Menschen […] frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ sind (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) und bedeutet die Benachteiligung, Herabsetzung, Entwürdigung einer Person (oder einer Gruppe) aufgrund eines oder mehrerer bestimmter Merkmale, unabhängig davon, ob das beabsichtigt wurde oder nicht. Zu beachten ist, dass sich Mobbing und  Diskriminierung unterscheiden, denn während von Mobbing…

  • Vortrag von Daniel Sanin: War das eine Diskriminierung?

    Passend zum Vortrag von Mag. Daniel Sanin am Montag (13. November) berichtete die ZIB 2 am Freitag zuvor unter dem Titel „Vertrauensstelle Vera* zieht Bilanz“, dass die Me-too-Debatte in der Kunst- und Kulturszene angekommen ist und dass die Affäre Teichtmeister, die Vorwürfe gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann und mutmaßliche Übergriffe in der Wiener Techno-Szene (#TechnoMeToo, siehe z.B. Beitrag in der Wochenzeitschrift Falter) wohl lediglich die Spitzen eines Eisbergs seien. Vera*, die „Vertrauensstelle für Betroffene von Gewalt, Belästigung und Machtmissbrauch in Kunst, Kultur und Sport“ wird von zwei unabhängigen Vereinen aus den Kompetenzbereichen Kunst und Kultur sowie Sport betrieben und wurde vor etwas über einem Jahr – am 6. September 2022 –…

  • Meister Alumni Club (MAC)

    Universitär ist der Alumni Club schon seit langem eine Wissens-, Dialog- und Karriereplattform für Studierende und Absolvent*innen sowie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter*innen. So bietet beispielsweise die Medizinische Universität Wien Podiumsdiskussionen, Informations- und Kulturveranstaltungen, Workshops, Seminare, Coachings, Mentoring etc. Ganz neu hat nun auch die Wirtschaftskammer Österreich mit dem Meister Alumni Club (MAC) ein Pendant für alle Absolvent*innen von Befähigungs- und Meisterprüfungen gegründet. Ziel ist die Förderung „qualifizierten Unternehmertums“ durch Veranstaltungen und digitale Plattformen für Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie Netzwerken, Mentoring und weitere Services. Anmeldung für Absolvent*innen von Meister- und Befähigungsprüfungen hier.

  • Newsletter 24 der Grünen Masseur*innen — Die kritische Alternative

    Liebe/r … willkommen bei der 24. Ausgabe des Newsletters der Grünen Masseur*innen!(26. Oktober 2023) ~ Der Newsletter in neuem Design Nach dem Relaunch der Website Anfang Oktober, erfolgte nun auch ein „Facelifting“ für den Newsletter. Ziel war es, den Newsletter ansprechender zu gestalten, aufgelockerter, bebilderter … Über ein Feedback an newsletter@gruene-masseurinnen.at, ob uns das gelungen ist, würden wir uns sehr freuen. ~ Lücke bei Energiekostenpauschale für Kleinunternehmer*innen Auf der Seite https://www.energiekostenpauschale.at/ (der offiziellen Seite für die Förderung) wird ausgeführt: „Unternehmen, deren Umsatz im Kalenderjahr 2022 35.000 € überstiegen hat und welche keine Umsatzsteuervoranmeldung (z.B. auf Grund einer unechten Umsatzsteuerbefreiung) oder bescheidmäßige unterjährige Umsatzsteuerfestsetzung haben, sind nicht förderungsfähig.“ Der Umsatz von 35.000 bezieht sich…

  • Lücke bei Energiekostenpauschale für Kleinunternehmer*innen

    Auf der Seite https://www.energiekostenpauschale.at/ (der offiziellen Seite für die Förderung) wird, wie im Newsletter der Grünen Masseur*innen 24 schon ausgeführt: „Unternehmen, deren Umsatz im Kalenderjahr 2022 35.000 € überstiegen hat und welche keine Umsatzsteuervoranmeldung (z.B. auf Grund einer unechten Umsatzsteuerbefreiung) oder bescheidmäßige unterjährige Umsatzsteuerfestsetzung haben, sind nicht förderungsfähig.“ Der Umsatz von 35.000 bezieht sich wohl auf die Kleinunternehmergrenze mit 35.000 Euro. Der gesetzliche Betrag von 35.000 Euro ist aber der Nettobetrag, d.h. dass ein*e Unternehmer*in, die normalerweise 20% USt. hätte bis zu 42.000 Euro steuerfrei fakturieren könnte (siehe https://www.wko.at/service/t/steuern/kleinunternehmerregelung.html) Das bedeutet, dass Kleinunternehmer*innen, die „unecht mehrwertsteuerbefreit“ sind und zwischen 35.000 und 42.000 Euro Bruttoumsatz haben (netto wäre das also innerhalb der erforderlichen Grenzen)…

  • Energiekostenzuschuss 2 – Anträge können ab jetzt eingereicht werden.

    Während die Energiekostenpauschale für Kleinst- und Kleinunternehmen mit einem Umsatz von 10.000 bis 400.000 Euro (Einreichung noch bis zum 30. November – weitere Informationen hier) für 2022 pauschal in der Höhe zwischen 110 und 2.475 Euro ausbezahlt wurde, geht es im Energiekostenzuschuss 2, der jetzt beantragt werden kann, um die konkrete Förderung von Energiemehrkosten. Neben dem Energiekostenzuschuss sollen daher Kleinst- und Kleinbetriebe, so die WK, im Rahmen eines Pauschalfördermodells gefördert werden. „Herangezogen werden dazu„, so die WK weiter, „die Energiekosten des Unternehmens 2022 und diese sollen halbiert werden (optional: Verdoppelung der Energiekosten 2021). Davon werden 30 % pauschaliert nach Stufen gefördert. Die Zuschusshöhe nach der Pauschalierung beträgt mindestens 300 Euro…

  • Studien zu Shiatsu, Akupressur, Tuina und Nuad jetzt vollständig übertragen und angepasst

    Mit dem Relaunch der Website (Umstieg auf WordPress als CMS-System) mussten viele Seiten teilweise händisch angepasst werden. Insbesondere Seiten, die (viele) Fußnoten enthalten, waren in dieser Hinsicht aufwendig – was vor allem für die Kurzzusammenfassungen von Studien gilt. Hier haben die Texte (zur leichteren Lesbarkeit für „Nicht-Wissenschaftler“, dennoch aber mit Detailinformationen für Interessierte) eine mitunter große Anzahl von Fußnoten. Inzwischen wurden die Studien zu Shiatsu, Akupressur, Tuina und Nuad entsprechend adaptiert (und zugleich auch der neuen Gender-Schreibweise der Website mit * angepasst). Nachfolgend die aktuelle Liste der Artikel in dieser Rubrik:

  • Long, Andrew: The Effects and Experience of Shiatsu: A Cross-European Study (Praktiker*innen-Befragung)

    In der Studie „The Effects and Experience of Shiatsu“ von Andrew F. Long (University of Leeds), die von der European Shiatsu Federation (ESF) in Auftrag gegeben worden war (Veröffentlichung Dezember 2007), wurden – ergänzend zu den Befragungen der Shiatsu-Empfangenden – auch Informationen zu den Shiatsu-Praktizierenden erhoben, die an der Studie in Österreich, Spanien und Großbritannien teilnahmen. Im Zentrum der Untersuchung stehen hier Charakteristika der Shiatsu-Praktizierenden, Behandlungsstile, ergänzende Qualifikationen und Vorgehensweisen, das Behandlungsumfeld zu einem sicheren und unterstützenden Ort zu machen. Die Shiatsu-Praktizierenden Fragebögen von insgesamt 75 Shiatsu-Praktiker*innen konnten für die Studie ausgewertet werden, 31 davon aus Österreich, 18 aus Spanien und 26 aus Großbritannien. Der*die typische Shiatsu-Praktiker*in ist weiblich, in…

  • Long, Andrew: The Effects and Experience of Shiatsu: A Cross-European Study (Klient*innen-Befragung)

    Anfang Dezember 2007 ist der Abschlussbericht der von der European Shiatsu Federation (ESF) in Auftrag gegebenen Studie “The Effects and Experience of Shiatsu: A Cross-European Study” erschienen. Durchgeführt wurde die Studie von Andrew F. Long (School of Healthcare, University of Leeds) und wurde im Herbst 2005 als Dreiländerstudie in Auftrag gegeben. Die Forschungsziele waren Wahrnehmungen von Shiatsu-Empfangenden über kurz- und längerfristige Wirkungen und Erfahrungen mit Shiatsu ebenso wie Einblicke in die individuellen Zugänge von Shiatsu-Praktizierenden. Durchgeführt wurde die Studie in Österreich, Spanien und Großbritannien in Form einer (longitudinalen) Kohortenstudie. Jede*r Shiatsu-Praktizierende mit einem Grundmaß an Praxiserfahrung, die*der an der Studie teilnahm, wurde gebeten bis zu 16 erwachsene Klient*innen für die…

  • Die ESF-Studien zu Shiatsu sind jetzt online

    2003 (1. Phase, Pilotstudie) und 2007 (2. Phase) wurden die Ergebnisse der Dreiländerstudie der ESF (European Shiatsu Federation) zur Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von Shiatsu veröffentlicht. Studienleiter war Andrew Long (University of Leeds): und ergänzend dazu:

  • Long, Andrew F. & Mackay, Hannah C.: The Effects of Shiatsu: Findings from a Two-Country Exploratory Study

    Die Studie “The Effects of Shiatsu: Findings from a Two-Country Exploratory Study” wurde von Andrew F. Long und Hannah C. Mackay 2003 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht. Hintergrund Shiatsu ist eine Form der Körperarbeit, die in Japan entwickelt wurde, ihre Wurzeln in der Chinesischen Philosophie und Medizin hat und in vielen europäischen Ländern angewendet wird. Es ist eine von acht nichtkonventionellen, komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden, die im„Collins-Report“ erwähnt, und vom Europäischen Parlament im Mai 1997, angenommen wurde. Die Ziele von Shiatsu bestehen darin, das Gleichgewicht der Lebensenergie wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten durch die Anwendung von Druck auf die Energiekanäle und Akupressurpunkte des Körpers mit Händen und Daumen. Die Grundlagen zur…

  • Die Entwicklung der Chinesischen Medizin auf dem Hintergrund von Geschichte und Kultur

    Die klassische Medizingeschichte sieht die Entwicklung der Medizin als Abfolge einer fortschreitenden Entdeckung der objektiv gegebenen Natur. Dieser Sicht widerspricht der Medizinhistoriker und Sinologe Paul Unschuld. Sein an Hand der Entwicklung der chinesischen und europäischen (griechischen) Medizin dargelegter Ansatz geht davon aus, dass der Körper nicht ausreichend Aussagekraft besitzt, um das medizinische Denken und Handeln hinreichend zu begründen. Medizinisches Wissen war und ist immer nur „Wahrschein“, nicht „Wahrheit“. Die Entstehung und Fortentwicklung neuer medizinischer Ansätze, so Unschuld, ist weniger eine Folge des wissenschaftlichen oder therapeutischen Fortschritts, sondern vorrangig der sich jeweils wandelnden soziokulturellen und politischen Verhältnisse. Medizinische Theorien jeder Epoche und Region erhalten ihre Überzeugungskraft in einem mehr oder weniger…

  • Artikel zur Geschichte von Methoden & Verbänden

    Neu dazugekommen auf der Website ist die Rubrik Geschichte von Methoden und Verbänden, die aktuell mit Beiträgen zur Traditionellen Chinesischen Medizin, zu Shiatsu und zum Österreichischen Dachverband für Shiatsu gefüllt ist. Nach Möglichkeit sollen künftig auch Beiträge zu anderen Methoden, Entwicklungen und Verbänden hinzukommen. Anmerkung: Wer sich für Beiträge rund um das Thema Shiatsu interessiert, kann auch mal auf der Seite der Shiatsu-Austria: Magazin vorbeischauen …

  • Shiatsu im Wandel: Von den Ursprüngen zu einem europäischen Verständnis

    Shiatsu ist in seiner Entwicklung untrennbar verbunden mit Tokujiro Namikoshi, der als sein Begründer gilt und dem es vor allem zu verdanken ist, dass Shiatsu in Japan als Gesundheitsberuf anerkannt wurde. In seinem Verständnis ist Shiatsu „the application of manual and digital pressure to the skin with the aim of preventing and curing illness by stimulating the body´s natural powers of recuperation, eliminating fatigue-producing elements, and promoting general good health”(Toru Namikoshi: „The Complete Book of Shiatsu Therapy”, 1974). Ähnlich definierte es Katsusuke Serizawa: “Shiatsu technique refers to the use of fingers and the palm of one´s hands to apply pressure to particular sections on the surface of the body for…

  • Historischer Abriss über die Traditionelle Fernöstliche Medizin und Shiatsu

    Die chinesischen Wurzeln Die Anfänge der chinesischen Medizin liegen schon in der Altsteinzeit. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es bereits vor etwa 10 000 Jahren Behandlungsformen gab, die als Vorläufer der Akupunktur betrachtet werden können. Für die Ältere Steinzeit fand man Steinnadeln, für die Jüngere Steinzeit Nadeln aus Knochenmaterial, Bambus und später aus verschiedenen Metallen wie Gold, Silber und Eisen als Zeugen der frühen Akupunkturbehandlung. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), so wie sie heute als Gesamtheit zahlreicher diagnostischer, therapeutischer und philosophischer Konzepte verstanden wird, begann dann frühestens in der Xia-Dynastie (2205 – 1766 v. Chr.), spätestens aber in der Shang-Dynastie (1766 – 1122 v. Chr.). Basis des traditionellen Medizinverständnisses war…

  • 30 Jahre ÖDS: Ein Blick zurück zu den Anfängen

    Dreißig Jahre sind nun schon vergangen seit der konstituierenden Sitzung des Shiatsu-Dachverbandes im September 1993. Dreißig erfolgreiche Jahre. Um nur einige Highlights aufzuzählen: Der Dachverband hat sich von einem Zusammenschluss von sieben Shiatsu-Schulen zu einem Berufsverband von Praktiker*innen, Schüler*innen und Schulen gewandelt, ist größer, vielfältiger und deutlich professioneller geworden. Zugleich aber attraktiv geblieben, wovon wohl deutlich über tausend Mitglieder zeugen, zumal die Mitgliedschaft in der Wirtschaftskammer verpflichtend, die Mitgliedschaft im Dachverband hingegen freiwillig ist. In seinen dreißig Bestandsjahren hat der Dachverband – und wenn ich von „der Dachverband“ schreibe, dann meine ich uns alle, die wir in unterschiedlichen Funktionen Mitglieder sind – viel bewirkt: Aktivitäten, die die Öffentlichkeit ansprechen, ebenso…

  • Franziska Tkavc & Thomas Müller – Vorträge im Ares Tower

    Am 23. Oktober fanden in der Wolke 19 im Ares Tower zwei Vorträge statt, die sich mit dem Thema Sicherheit im Betrieb beschäftigten. Den Beginn machte Franziska Tkavc, AI, mit einem belebten und belebenden Vortrag zum Thema „Möglichkeiten zur Prävention und Sicherheit im Betrieb“, in dem sie von Fragen und Beiträgen der Anwesenden ausging, aber auch von grundlegenden Fragen und Überlegungen, wann das Verhalten eines*einer Kund*inn übergriffig ist und wann eventuell sogar strafrechtlich relevant. So stand beispielsweise die Frage im Zentrum, was man tun kann, wenn ein*e Kund*in bedrohlich wirkt, eventuell Wünsche äußert, die „den gewerblichen Rahmen überschreiten“, oder das Geschäftslokal auch auf Aufforderung nicht verlässt. Die Vortragende gab auch…

  • Newsletter 23 der Grünen Masseur*innen — Die kritische Alternative

    Liebe/r … willkommen bei der 23. Ausgabe des Newsletters der Grünen Masseur*innen!(22. September 2023) ~ Relaunch der Website Viele Jahre hat uns die bisherige Website gute Dienste geleistet. Informationen konnten damit rasch weitergegeben und grundlegende Informationen permanent zugänglich gemacht werden. Im Lauf der Jahre aber wurde das ursprüngliche Design immer weniger zeitgemäß und Probleme machte auch die dahinterstehende Technik. Nun ist es soweit: Die Website ist neu, vor allem übersichtlicher und insgesamt ansprechender – so hoffen wir – gestaltet. Ein paar kleine Hinweise: Anmerkungen und Vorschläge sind immer herzlich willkommen!     ~ Kleinunternehmerregelung: Der Nettoumsatz bestimmt die Grenzen Seit 2020 muss der Gesamtumsatz eines Unternehmens unter 35.000 Euro netto…

  • Relaunch der Website

    Viele Jahre hat uns die bisherige Website gute Dienste geleistet. Informationen konnten damit rasch weitergegeben und grundlegende Informationen permanent zugänglich gemacht werden. Im Lauf der Jahre aber wurde das ursprüngliche Design immer weniger zeitgemäß und Probleme machte auch die dahinterstehende Technik. Nun ist es soweit: Die Website ist neu, vor allem übersichtlicher und insgesamt ansprechender – so hoffen wir – gestaltet. Ein paar kleine Hinweise: Anmerkungen und Vorschläge sind immer herzlich willkommen!

  • Unterstützung von Long-COVID mit Shiatsu

    Die COVID-19-Pandemie, die Ende 2019 in Wuhan (China) ihren Ursprung nahm und am 25. Februar 2020 mit ersten Virusinfektionen auch in Österreich ankam, brachte neben all den akuten direkten und indirekten Auswirkungen auch noch das Phänomen von Long-COVID: zum Teil heftige Beschwerden, die weit über das Abklingen der akuten Erkrankung hinaus anhalten oder manchmal überhaupt erst danach auftreten. Die häufigsten Symptome sind Fatigue, eingeschränkte Belastbarkeit bis hin zu Belastungsintoleranz, Atemnot bei Belastung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gliederschmerzen, sowie Riech- und Geschmacksstörungen. Fatique, eine starke, anhaltende Schwäche und schnelle Erschöpfung, ist mit einem hohen Ruhebedürfnis verbunden, wobei sich die Erschöpfung durch Ruhe und Schlaf aber nicht wesentlich verbessert. Manche von Long-COVID betroffene erleben…

  • Mag. Caroline Paparella ist neue Innungsmeisterin in Wien

    Für die meisten Anwesenden überraschend hat Petra Felber im Rahmen der Fachgruppentagung am 5. Oktober ihren Rücktritt als Landesinnungsmeisterin – und die Nachfolge von Mag. Caroline Paparella – bekannt gegeben. Der offizielle Funktionswechsel erfolgte dann in der darauffolgenden Woche. Petra Felber bleibt als Funktionärin im Ausschuss der Wiener Landesinnung.

  • Wilbacher, Ingrid: Wirksamkeit von Massage – allein oder in Kombination mit Bewegungstherapie

    Die Überblicksarbeit des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger „Wirksamkeit von Massage – allein oder in Kombination mit Bewegungstherapie“ wurde von Mag. Ingrid Wilbacher, PhD (Ko-Autorin: Mag. Sonja Scheffel, BA) im Mai 2017 erstellt. Eine Zusammenfassung der Arbeit findet sich unter dem Titel „Wirksamkeit von Massage“ unter http://hauptverband.at/portal27/hvbportal/content?contentid=10007.785420&portal:componentId=gtn5d2dbccc-75a6-4afc-a2a2-9747d2847655&viewmode=content. Ausgangspunkt der Studie Massage wird, so die Autorin, vor allem bei Patient*innen mit unspezifischen Rückenbeschwerden, Nackenschmerzen und chronischen (muskuloskeletalen) Schmerzen sowie bei Kopfschmerzen und Fibromyalgiesyndrom (FMS) eingesetzt. 80% der Bevölkerung, so die Stuide, sind im Laufe ihres Lebens von Rückenschmerzen betroffen, chronische Nackenschmerzen betreffen etwa 10% der Männer und 17% der Frauen, Kopfschmerzen etwa 90% aller Menschen im Laufe ihres Lebens. Ausschlusskriterien: Ausgeschlossen in den Studien…

  • Bach, Daniel: Effectiveness and Cost-Effectiveness of Tuina for Chronic Neck Pain

    Die Studie “Effectiveness and Cost-Effectiveness of Tuina for Chronic Neck Pain: A Randomized Controlled Trial Comparing Tuina with a No-Intervention Waiting List” wurde von Daniel Bach et al. im Oktober 2017 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht. Zielsetzung und Durchführung Das Ziel der Studie war zu überprüfen, ob Tuina bei chronischen Nackenbeschwerden mehr ist als eine wohltuende asiatische Behandlung. Verglichen wurden dabei in einer “single-center randomized two-armed controlled” Versuchsanordnung, ob Tuina effektiv und letztlich kostengünstig ist, verglichen mit Patient*innen, die keinerlei derartige Behandlung erhalten. Insgesamt 92 Patient*innen (jeweils 46 in jeder Gruppe, 87% davon weiblich; das Durchschnittsalter betrug 45,4 Jahre) einer Universitätsklinik, die auf integrative Medizin spezialisiert ist, wurden…

  • Rapaport, Mark H. et al: Effects of a Single Session of Swedish Massage on Hypothalamic–Pituitary–Adrenal and Immune Function

    Die Studie „A Preliminary Study of the Effects of a Single Session of Swedish Massage on Hypothalamic–Pituitary–Adrenal and Immune Function in Normal Individuals” von Mark H. Rapaport et al. wurde im Oktober 2010 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht. Zielsetzung und Durchführung In den Vereinigten Staaten von Amerika, so die Autor*innen in der Einleitung der Studie, ist Massage eine Millionen-Dollar-Geschäft. Etwa 8.7 Prozent aller erwachsenen US-Amerikaner*innen haben im letzten Jahr zumindest eine Massage erhalten. Wenig allerdings weiß man über die physiologischen Auswirkungen einer einzigen Schwedischen (klassischen) Massagebehandlung auf hormonelle und immunologische Funktionen. Die Ausgangshypothese besagt, dass eine Massage den Oxytocin-Spiegel erhöht und so zu einer Abschwächung der Hypothalamus-Hypophyse-Nebennieren-(HPA-)Aktivität führt…

  • Rapaport, Mark H. et al.: Effects of Repeated Massage on Hypothalamic–Pituitary–Adrenal and Immune Function

    Die Studie „A Preliminary Study of the Effects of Repeated Massage on Hypothalamic–Pituitary–Adrenal and Immune Function in Healthy Individuals: A Study of Mechanisms of Action and Dosage” von Mark H. Rapaport et al. wurde im August 2012 im Journal of Alternative and Complementary Medicine veröffentlicht und ergänzt gewissermaßen seine Studie zur Wirkung einer einmaligen Massageanwendung aus 2010. Zielsetzung und Durchführung Wie schon in der Studie zur Wirkung einer einmaligen Massageanwendung vergleicht Rapaport Schwedische (klassische) Massage mit einer „Light-touch“-Anwendung in der Kontrollgruppe. In beiden Fällen wurden regelmäßige Messungen durchgeführt, um den Oxytocin-Spiegel sowie die Spiegel von Arginin-Vasopressin (AVP), ACTH (Adrenocortikotropes Hormon), Cortisol, die phänotypischen Lymphozyten-Marker und die Mitogen stimulierte Zytokin-Produktion zu messen.…

  • Lewis, Cynan et al.: Strain-Counterstrain therapy combined with exercise is not more effective than exercise alone on pain and disability in people with acute low back pain

    Die Studie “Strain-Counterstrain therapy combined with exercise is not more effective than exercise alone on pain and disability in people with acute low back pain: a randomised trial” von Cynan Lewis, Tina Souvlis und Michele Sterling wurde im Journal of Physiotherapy 2011 veröffentlicht. Fragestellung und Durchführung der Studie Die zentrale Fragestellung der vorliegenden Studie ist, ob die osteopathische Strain-Counterstrain-Behandlung zusammen mit Bewegungstherapie hinsichtlich der Reduktion von Schmerz und Bewegungseinschränkung bei Menschen mit Schmerzen im unteren Rücken effektiver ist als eine reine Bewegungstherapie. Die Strain-Counterstrain-Technik, übersetzt wohl am besten mit Spannung und Gegenspannung, wurde in den 1960er-Jahren vom US-amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Lawrence H. Jones entwickelt. In der Counterstrain-Technik werden…

  • Menard, Martha Brown: Immediate Effect of Therapeutic Massage on Pain Sensation and Unpleasantness

    Die Studie „Immediate Effect of Therapeutic Massage on Pain Sensation and Unpleasantness: A Consecutive Case Series” von Martha Brown Menard wurde 2015 in Global Advances in Health and Medicine veröffentlicht. Hintergrund Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, so Martha Brown Menard, sind häufig, belasten die Betroffenen und verursachen der US-Wirtschaft einen Milliardenschaden durch den daraus resultierenden Arbeitsausfall. Und obwohl Menschen, die an Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat leiden, einen großen Anteil der Klient*innen von Massagetherapeut*innen stellen, haben bislang nur wenige Studien die Wirkung therapeutischer Massage bei dieser Form von Schmerzen erforscht. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es daher, die unmittelbare Wirkung von Massagebehandlungen auf dieses spezifische Schmerzempfinden und andere Unannehmlichkeiten…

  • Piper, Steven et al.: The effectiveness of soft-tissue therapy for the management of musculoskeletal disorders and injuries of the upper and lower extremities

    Die Studie „The effectiveness of soft-tissue therapy for the management of musculoskeletal disorders and injuries of the upper and lower extremities: A systematic review by the Ontario Protocol for Traffic Injury management (OPTIMa) collaboration” von S. Piper et al. wurde 2016 in Manual Therapy 21 veröffentlicht. Hintergrund Die „Centers for Disease Control and Prevention (CDC)” definieren „musculoskeletal disorders” (Störungen des Stütz- und Bewegungsapparats) als Verletzungen oder Störungen von Muskeln, Nerven, Sehnen, Knorpel und unterstützende Strukturen der oberen und unteren Extremität, des Nackens und des unteren Rückens. Sie werden beispielsweise durch Überanstrengung oder den andauernden Einfluss äußerer physischer Faktoren verursacht oder verschlimmert. Beschwerden und Verletzungen der Extremitäten sind häufig auftretende Beschwerden, wobei…

  • Zang, Yingjie: Chinese massage combined with core stability exercises for nonspecific low back pain

    Die Studie „Chinese massage combined with core stability exercises for nonspecific low back pain: A randomized controlled trial” von Zhang Yingjie et al. wurde 2015 in Complementary Therapies in Medicine veröffentlicht. Hintergrund Schmerzen im unteren Rücken sind eine der häufigsten Beschwerden im Stütz- und Bewegungsapparat. Etwa 80% aller erwachsenen US-Amerikaner*innen erleiden in ihrem Leben zumindest eine Episode. Im Allgemeinen sind diese Schmerzen vorübergehend, dennoch können sie sich in 16 bis 62 Prozent der Fälle chronifizieren und die Rückfallsrate liegt bei etwa 85 Prozent. Beschwerden im unteren Rücken sind in den Industriestaaten auch der häufigste Grund für Arbeitsausfälle und Aktivitätseinschränkungen und belasten das Gesundheitssystems. Bei 95% der Patient*innen ist die Ursache der…

  • Southerst, Danielle et al.: The effectiveness of manual therapy for the management of musculoskeletal disorders of the upper and lower extremities

    Die Studie „The effectiveness of manual therapy for the management of musculoskeletal disorders of the upper and lower extremities: a systematic review by the Ontario Protocol for Traffic Injury Management (OPTIMa) Collaboration” von D. Southerst wurde 2015 in Chiropractic & Manual Therapies veröffentlicht. Hintergrund „Musculoskeletal disorders“ (MSDs, Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparats) der oberen und unteren Extremität sind weit verbreitet. In den USA machen Verstauchungen und Zerrungen 36% der Verletzungen der unteren und 16% der oberen Extremität aus. In Kanada berichten über 75% aller in Verkehrsunfälle verwickelten Personen von Schmerzen in der oberen Extremität und mehr als 27% über Schmerzen in der unteren Extremität. In den Niederlanden wird die Punktprävalenz (oder…

  • Field, Tiffany et al.: Massage and relaxation therapies‘ effects on depressed adolescent mothers

    In der Studie “Massage and relaxation therapies‘ effects on depressed adolescent mothers” von Tiffany Field et al. 1996 in Adolescence veröffentlicht wurde, erhielten 32 depressive Mütter entweder zehn 30-minütige Heilmassage-Sitzungen oder zehn ebenfalls 30-minütige Entspannungstherapie-Sitzungen innerhalb eines Zeitraums von fünf Wochen. Hintergrund und Zielsetzung Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen, wobei Angst bei Erwachsenen ein wesentliches Merkmal dieser Erkrankung ist. Nachgewiesen in diesem Zusammenhang ist, dass Entspannungstherapie eine Angst reduzierende Wirkung hat. Benützt man z.B. die State-Trait Anxiety Scale, so zeigen sich bei psychiatrischen PatientInnen niedrigere Angstwerte nach neun Sitzungen mit Entspannungstherapie. Selbst eine einzige Sitzung mit Entspannungstherapie hebt die Stimmung – erhoben mit der Mood States Scale. Entspannungstherapie erwies sich…

  • Sherman, Karen J. et al.: Five-Week Outcomes From a Dosing Trial of Therapeutic Massage for Chronic Neck Pain

    In der Studie „Five-Week Outcomes From a Dosing Trial of Therapeutic Massage for Chronic Neck Pain“ von Karen J. Sherman et al. werden 228 Personen mit chronischen unspezifischen Nackenschmerzen zufällig einer der fünf Versuchsgruppen zugeteilt, die innerhalb von vier Wochen verschiedene Dosen von Massagebehandlungen erhielten, oder aber der Kontrollgruppe, die auf eine Warteliste gesetzt wurden. Beobachtet werden die Ergebnisse der unterschiedlichen Behandlungsschemata eine Woche nach dem Ende der vierwöchigen Behandlungsphase. Hintergrund                                                                                   Nackenschmerzen sind in den USA sehr häufig, wovon mehr als 10 Millionen Arztbesuche pro Jahr zeugen. Mindestens die Hälfte der Personen mit Nackenschmerzen berichtet über anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden. In den USA sind Nackenschmerzen, so die Autor*innen, die achthäufigste Hauptursache…

  • Erdogmus, Celal B. et al.: Physiotherapy-Based Rehabilitation Following Disc Herniation Operation

    In der Studie „Physiotherapy-Based Rehabilitation Following Disc Herniation Operation. Results of a Randomized Clinical Trial” von Celal B. Erdogmus et al. werden zwei Versuchs- und eine Kontrollgruppe zur Überprüfung der Wirksamkeit der physiotherapeutischen Rehabilitation ab einer Woche nach einer Bandscheibenoperation miteinander verglichen. Hintergrund Das Lumbalradikuläre Syndrom (LRS) beruht auf einem lumbalen Bandscheibenvorfall und ist durch die Ausstrahlung von Schmerzen in das Gesäß oder die Beine charakterisiert, die von einem oder mehreren Spinalnervenwurzeln der Lendenwirbel oder des Kreuzbeins versorgt werden. Damit verbunden sind auch neurologische Defizite, die aus dem Druck auf die Nervenwurzel resultieren. Das Lumbalradikuläre Syndrom hat einen großen Einfluss auf die Inanspruchnahme und die Kosten des Gesundheitswesens. In den Niederlanden beispielsweise…

  • Ebenbichler, Gerold R. et al.: Twelve-year follow-up of a randomized controlled trial of comprehensive physiotherapy following disc herniation operation

    Die Studie „Twelve-year follow-up of a randomized controlled trial of comprehensive physiotherapy following disc herniation operation“ von Gerold R. Ebenbichler et al. wurde erstmals am 6. Oktober 2014 veröffentlicht und erschien in Sage Vol 29, Issue 6, 2015. Hintergrund Schmerzen im unteren Rücken (Low Back Pain, LBP) sind die häufigste Ursache für ein Leben mit erheblichen funktionellen Beeinträchtigungen. Ein lumbaler Bandscheibenvorfallmfn]Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule.[/mfn] verursacht bei einigen PatientInnen ein radikuläres Schmerzsyndrom, das vielfach durch eine Bandscheibenvorfalloperation bekämpft wird. Die lumbale Bandscheibenvorfalloperation ist das häufigste chirurgische Verfahren, das in Europa als auch in den USA bei PatientInnen mit durch Bandscheibenvorfall bedingte Rücken- und Beinschmerzen durchgeführt wird. Viele dieser Patient*innen klagen jedoch über unangenehme, anhaltende…

  • Romanowski, Mateusz W. et al.: Comparison of Deep Tissue Massage and Therapeutic Massage for Lower Back Pain, Disease Activity, and Functional Capacity of Ankylosing Spondylitis Patients

    Die Studie „Comparison of Deep Tissue Massage and Therapeutic Massage for Lower Back Pain, Disease Activity, and Functional Capacity of Ankylosing Spondylitis Patients: A Randomized Clinical Pilot Study“ von Mateusz Wojciech Romanowski et al. wurde 2017 in „Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine“ veröffentlicht und geht der Frage nach, ob Massage bei Morbus Bechterew wirksam ist. Hintergrund Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans, AS) ist eine chronische, fortschreitende entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Sie betrifft vorwiegend die Iliosakralgelenke, die Wirbelsäule und auch die peripheren Gelenke sowie mitunter andere Organe wie Auge und Darm. Morbus Bechterew führt zu Strukturschäden und Funktionsbeeinträchtigungen sowie zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Die Mehrzahl der AS-Patient*innen…

  • Suziki, Mizue et al.: Physical and Psychological Effects of 6-Week Tactile Massage on Elderly Patients With Severe Dementia

    In der 2010 veröffentlichten Studie „Physical and Psychological Effects of 6-Week Tactile Massage on Elderly Patients With Severe Dementia“ gehen Mizue Suziki et al. der Frage nach, ob Massagebehandlungen positiv auf das körperliche und psychologische Wohlbefinden von älteren Menschen mit Demenz wirken. Hintergrund Japans Gesellschaft altert so rasch wie noch nie zuvor.  2009 machte die ältere Bevölkerung 22,8% der japanischen Bevölkerung aus, und es wird erwartet, dass der Anteil älterer Menschen bis 2025 auf 30% und bis 2050 auf 40,5% ansteigen wird. Darüber hinaus erkrankten 2005 in Japan etwa 1,9 Millionen ältere Menschen an Demenz, und die Prognose ist dahingehend, dass diese Zahl bis 2020 auf 3,3 und bis 2050 auf 4,9 Millionen…

  • Lanza, Giuseppe et al.: Shiatsu as an adjuvant therapy for depression in patients with Alzheimer’s disease: A pilote study

    Gegenwärtig, so die Autor*innen der Pilot-Studie „Shiatsu als unterstützende Therapie bei Depressionen bei Alzheimer-Patienten“ von der Università degli Studi di Enna, besteht ein zunehmendes Interesse an den Wirkungen von komplementären und alternativen Methoden in der Behandlung von Alzheimer. Innerhalb der sensorischen Techniken, so die Autor*innen weiter, stellt Shiatsu eine ganzheitliche Form der komplementären Behandlung dar, die auf den theoretischen Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beruht. Die Behandlung beinhaltet statischen Druck, sanfte Gelenksmanipulationen und -rotationen, Massagegriffe und Dehnungen, die auf Meridianpunkte (Tsubos) des Körpers wirken – ähnlich wie die Akupunktur, aber ohne Einsatz von Nadeln. Und ähnlich wie Akupressur, wenngleich auch hier Unterschiede, wie z.B. der längere Druck auf Akupunkturpunkte, bestehen. Shiatsu-Techniken…

  • Hartvigsen, Jan et al.: What low back pain is and why we need to pay attention

    Untere Rückenschmerzen (Kreuzschmerzen) sind weltweit ein riesiges Problem und die Hauptursache für Behinderungen. Sie betreffen alle Altersgruppen und treten in Ländern mit hohem, mittlerem und niedrigem Einkommen auf. Sie werden (neben körperlichen und geistigen Komorbiditäten vor allem mit sitzenden Tätigkeiten, Rauchen, Fettleibigkeit und niedrigem sozioökonomischen Status in Verbindung gebracht. Im Jahr 2015 betrug die globale Punktprävalenz von aktivitätsbegrenzenden Kreuzschmerzen 7,3%. Dass bedeutet, dass weltweit etwa 540 Millionen Menschen gleichzeitig davon betroffen waren, wobei die finanziellen Auswirkungen sektorenübergreifend sind, da sie die Kosten sowohl im Gesundheitswesen als auch in den sozialen Unterstützungssystemen erhöhen. Bei den meisten Menschen mit unteren Rückenschmerzen ist es nicht möglich, eine bestimmte Ursache zu identifizieren und nur bei einem kleinen…

  • Foster, Nadine E. et al.: Prevention and treatment of low back pain: evidence, challenges, and promising directions

    Trotz der Fülle von Behandlungen und Gesundheitsressourcen, die für Rückenschmerzen eingesetzt werden, hat die Zahl der Behinderungen durch Rückenschmerzen (und die damit verbundenen Belastungen) zugenommen. Während die zeitgleich in The Lancet erschiene Arbeit von Hartvigsen, Jan et al. einen Überblick über die (globalen) Auswirkungen, den Verlauf und die Belastungen von unteren Rückenschmerzen gibt, fasst die vorliegende Arbeit von Nadine E. Foster et al. die Evidenz für die Wirksamkeit von Interventionen zur Prävention und zur Behandlung sowie die Empfehlungen von Best Practice Guidelines zusammen. Prävention Im Gegensatz zu der großen Zahl von Studien, die die Behandlung von Rückenschmerzen untersuchen, sind die Erkenntnisse zur Prävention, insbesondere zur Primärprävention, nur sehr gering und die meisten der…

  • Jaworska-Burzyńska, Lilianna et al.: The role of massage in reducing the risk of burnout in employees of large corporations

    Das Burnout-Syndrom verstehen die Autor*innen als einen Zustand körperlicher und geistiger Erschöpfung, der durch langfristige negative Gefühle entsteht, die bei der Arbeit entstehen und Menschen verschiedener Berufe betreffen. Freudenberger sieht Burnout als emotionale Erschöpfung verbunden mit direkten und engagierten sozialen Beziehungen, wohingegen andere Autor*innen Burnout als Reaktion des Körpers auf chronischen Stress verstehen. und in Deutschland haben Forscher*innen bei mehr als 25% aller berufstätigen Menschen Burnout beobachtet. Insgesamt eine Datenlage, die nahelegt, dass sich Forschung mit dieser Thematik beschäftigt, um Wege zu finden, Burnout zu vermeiden, vor allem solche, die am Arbeitsplatz selbst vorgenommen werden können. Viele Studien bestätigen die positiven Wirkungen von Massage, so zeigen beispielsweise die Studien von Field et al. die…

  • Zheng, Zhixin et al.: Therapeutic evaluation of lumbar tender point deep massage for chronic non-specific low back pain

    Chronische Rückenschmerzen, so Zhixin Zheng et al. 2012 in der Studie „Therapeutic evaluation of lumbar tender point deep massage for chronicnon-specific low back pain“, sind in der modernen Gesellschaft ein großes Gesundheitsproblem mit einer hohen Prävalenz in vielen Ländern der Welt. Die Autor*innen gingen deshalb der Frage nach der Wirksamkeit von „Tender Point Deep Tissue-Massage“ in Kombination mit Lumbaltraktion bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen nach. In der Regel werden untere Rückenschmerzen von lokalen Tenderpunkten begleitet, die sich als Muskelverspannungen und -verhärtungen präsentieren und die Hauptquelle für chronische unspezifische Rückenschmerzen sind. Die Muskelsteifigkeit wird als „Härte“ („hardness“) bezeichnet und ist mit einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit verbunden. Aus diesem Grund werden die Veränderungen von Druckschmerzemfpindlichkeit („pressure pain threshold“)…

  • Chou, Roger et al.: Nonpharmacologic Therapies for Low Back Pain

    In der Studie „Nonpharmacologic Therapies for Low Back Pain“ von Roger Chou et al. untersuchen US-Forscher die Wirksamkeit nichtmedikamentöser Behandlungen gegen untere Rückenschmerzen. Schmerzen im unteren Rückenbereich, so die Autor*innen in ihrer Einleitung, sind sehr häufig und werden weltweit mit mehr Beeinträchtigungen in Verbindung gebracht als jede andere Erkrankung wobei auch eine Vielzahl nichtmedikamentöser und nichtinvasiver Therapien für die Behandlung zur Verfügung stehen. Dazu gehören Übungen, Tai Chi, Yoga, ergänzende und alternative Therapien (wie Wirbelsäulenmanipulation, Akupunktur, Massage und Behandlungen, die Geist und Körper einbeziehen), psychologische Therapien (wie die operante oder kognitive Verhaltenstherapie), physikalische Techniken (wie Traktion, Ultraschall, transkutane elektrische Nervenstimulation, Low-Level-Lasertherapie, oberflächliche Wärme oder Kälte und Rückenunterstützung) sowie multidisziplinäre Rehabilitation. Eine Richtlinie aus dem…

  • Browne, Neil et al.: Relieving Pressure – An Evaluation of Shiatsu Treatments for Cancer and Palliative Care Patients in an NHS Setting

    Komplementäre Therapien (KT), einschließlich Shiatsu, werden von Krebs- und Palliativpatienten, so Neil Brown et al. in der Einleitung zur Studie „Relieving Pressure – An Evaluation of Shiatsu Treatments for Cancer and Palliative Care Patients in an NHS Setting“, häufig zur Linderung von körperlichen, emotionalen und psychischen Symptomen eingesetzt, die durch die Diagnose der Krankheit, die Krankheit selbst und/oder die Nebenwirkungen der Behandlung verursacht werden. Als Hauptgrund für den Einsatz von komplementären Behandlungen wird die Verbesserung des körperlichen und psychosozialen Wohlbefindens angeführt. Die Forschung hat bislang Verbesserungen der Lebensqualität wie auch eine Reduktion von Nebenwirkungen konventioneller Behandlungen, wie Übelkeit, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Schmerzen, nachgewiesen. Allerdings werden in den meisten Studien unterschiedliche Therapieformen…

  • Brown, Cary A. et al.: Hand self-Shiatsu for sleep problems in persons with chronic pain

    Zwischen Schlafstörungen und chronischen Schmerzen, so zeigen Studien, besteht durch alle Altersgruppen ein enger Zusammenhang. Traditionell, so die AutorInnen der Studie „Hand self-Shiatsu for sleep problems in persons with chronic pain“, sehen Gesundheitsdienstleister*innen Schlafprobleme, wie z.B. Schlaflosigkeit, als Folge von chronischen Schmerzen. Die aktuelle Forschung deutet jedoch auf eine wechselseitige Schmerz- und Schlafbeziehung hin, bei der Schlafmangel nicht nur eine Folge von Schmerzen ist, sondern ein Risikofaktor für die Entwicklung und Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen. Das ist von klinischem Interesse, da es die Bedeutung einer frühzeitigen Behandlung von Schlafproblemen im Rahmen der Schmerztherapie unterstreicht. Es gibt zunehmend Belege für erfolgreiche nicht-pharmakologische Schlafinterventionen, die in Schmerzmanagementprogramme integriert werden können. Darüber hinaus gibt es Interventionen,…

  • Schrievers, Joachim et al.: Shiatsu als Weg in die Achtsamkeitspraxis

    Die Pilotstudie „Shiatsu als Weg in die Achtsamkeitspraxis“ von Joachim Schrievers, Jana Kraft & Niko Kohs – Ergebnisbericht vom 20. Juni 2018 – untersucht die Wirksamkeit von Shiatsu in Verbindung mit Achtsamkeit auf Stressempfinden, Wohlbefinden und Brunout-Gefährdung von Personen in einer Lebenskrise, die auf einen Therapieplatz für Psychotherapie warteten. Untersuchte Thesen Untersucht wurden folgende Fragestellungen/Thesen: Shiatsu-PraktikerInnen In die Studie wurden sieben Shiatsu-Praktiker*innen einbezogen, sechs Frauen und vier Männer, die mehrheitlich zwischen 51 und 60 Jahre alt waren, zwei davon über 60 Jahre. Bis auf eine*n Behandler*in hatten alle Behandler*innen eine von der Gesellschaft für Shiatsu Deutschland (GSD) anerkannte Ausbildung mit über 500 Stunden absolviert. Alle Shiatsu-Praktiker*innen waren vorab geschult worden, um…

  • Klein, Joan et al.: Acupressure for nausea and vomiting in cancer patients receiving chemotherapy

    Joan Klein und Peter Griffiths haben 2004 im British Journal of Community Nursing, Vol 9, No 9 eine „Mini-Review“ zu Übelkeit und Erbrechen veröffentlicht. Der Hintergrund dazu war, dass Übelkeit und Erbrechen zu den schwerwiegendsten Nebenwirkungen und Sorgen von Patient*innen gehören, die sich einer Chemotherapie unterziehen, und kann dazu führen, dass sie eine suboptimale Dosierung von Chemotherapeutika erhalten oder sogar die Fortsetzung der Therapie ablehnen. Der 1983 erschienenen Arbeit von Laslo zufolge haben etwa 25-50 % der Patient*innen mit erfolglos kontrollierter Übelkeit und Erbrechen eine oder mehrere geplante Chemotherapien verzögert oder weitere Behandlungen abgelehnt. Immer wenn ein*e Krebspatient*in eine chemotherapeutisch bedingte Übelkeit erlebt, besteht zugleich auch das Risiko, dass sie eine konditionierte…

  • Cabo, Fernando et al.: Shiatsu and Acupressure: Two Different and Distinct Technique

    Obwohl Shiatsu seit 1940 an Fachschulen unterrichtet wird und 1964 vom japanischen Gesundheitsministerium als therapeutische Behandlung anerkannt wurde, so Fernando  Cabo et al. in der Einleitung ihrer Studie, gibt es relativ wenig Evidenz für seine Praxis. Infolgedessen scheinen Autor*innen und Praktizierende Shiatsu mit Akupressur zu verschmelzen, um die reicher verfügbaren Forschungsergebnisse zur Akupressur zu nutzen. Ebenso betrachten Datenbanken Shiatsu als Teil des gleichen „Baums“. Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Shiatsu und Akupressur Sowohl Shiatsu als auch Akupressur bewerten Ungleichgewichte im Körper und nutzen Druck, um Gleichgewicht und damit die Gesundheit wiederherzustellen. Darüber hinaus nützen viele Shiatsu-Stile (allerdings nicht alle) wie die Akupressur die Meridiane der Traditionellen Chinesischen Medizin, benützen teilweise ähnliche Punkte und…

  • Naeimi Rad Mojgan et al.: A Randomized Clinical Trial of the Efficacy of KID21 Point (Youmen) Acupressure on Nausea and Vomiting of Pregnancy

    Hintergrund Übelkeit und Erbrechen sind den Statistiken zufolge für 50 bis 80 Prozent aller schwangeren Frauen ein Problem, das etwa in der 4. Schwangerschaftswoche beginnt und üblicherweise bis zur 12., manchmal aber auch bis zur 16. Schwangerschaftswoche andauert. Dem McGill Nausea Questionnaire zufolge ist die Übelkeit schwangerer Frauen in Art und Intensität vergleichbar mit der von PatientInnen mit einer Karzinomerkrankung, die sich einer Chemotherapie unterziehen. Morgendliche Übelkeit bzw. Erbrechen haben der Studie von Lacroix und Melzack zufolge nur etwa 1,8 Prozent der schwangeren Frauen, wohingegen etwa 80 Prozent über Übelkeit berichten, die den ganzen Tag anhält. Bis zur 14. Schwangerschaftswoche zeigt sich eine Besserung der Beschwerden nur bei etwa 50 Prozent, bis zur 22.…

  • Juntakarn, Chantip et al.: The Effectiveness of Thai Massage and Joint Mobilization

    Hintergrund Unspezifische untere Rückenschmerzen haben viele Ursachen und in der Literatur werden über 100 potenzielle Risiken identifiziert, auch Auswirkungen psychosozialer Faktoren. Belege für eindeutige Zusammenhänge gibt es allerdings bislang keine. Einige Faktoren interagieren synergistisch und verursachen arbeitsbedingte Kreuzschmerzen. Verbunden sind mit diesen Beschwerden hohe Belastungen für die Gesellschaft, das Gesundheitssystem und auch die Wirtschaft vieler Länder. Da Schmerzen der wohl wichtigste Faktor bei unspezifischen  unteren Rückenschmerzen sind, gibt es vor allem Studien über die Wirksamkeit von Behandlungen in Hinblick auf Schmerzlinderung. Derzeit, so die AutorInnen, gibt es mehr als 50 Behandlungen, die Schmerzlinderung und eine Verminderung der Einschränkungen versprechen. Eine dieser Methoden und zugleich einer der ältesten Behandlungsansätze ist die Massage („soft…

  • Patricia Janssen et al: Massage Therapy and Labor Outcomes

    Massage ist, so die Autorinnen der 2012 erschienen Studie „Massage Therapy and Labor Outcomes“,   eine „altehrwürdige Methode“, mit der Frauen schon seit Jahrtausenden Unterstützung erhalten haben. Der Massagewirkung liegt dabei, so eine der theoretischen Annahmen, ein spezifisch gesetzter Reiz zugrunde, der die Übertragung der Schmerzimpulse auf das Gehirn stört, das „Tor“ zur Schmerzwahrnehmung „schließt“. Andere Theorien wiederum gehen davon aus, dass Massagebehandlungen Endorphine freisetzen und den Serotinspiegel erhöhen, um auf diese Weise die Übertragung von Schmerz erzeugenden Nervenimpulsen an das Gehirn zu hemmen. Die Bedeutung von Massagebehandlungen in der modernen Geburtshilfe wurde bislang nicht ausreichend evaluiert und entsprechende Studien liegen nur in einem sehr begrenzten Ausmaß vor. In einer taiwanesischen Studie…

  • Kobayashi, Daiki et al.: Shiatsu for chronic lower back pain

    Die Studie „Shiatsu for chronic lower back pain“ von Daiki Kobayashi et al. wird in der August 2019- Ausgabe von Complementary Therapies in Medicine erscheinen, wurde aber schon vorab veröffentlicht. Hintergrund Die Autor*innen beschreiben Shiatsu als eine Form der japanischen Körperarbeit, die in den 1920er-Jahren von Tokujiro Namikoshi entwickelt wurde und, gemäß dem Konzept der fernöstlichen Medizin, die natürliche Heilkraft der Behandelten aktiviert, um Beschwerden zu lindern. 2016, so führen die Autor*innen weiter aus, gab es in Japan mehr als 110.000 Massage- und Shiatsu-Praktizierende, wobei Shiatsu-Behandlungen unter bestimmten Bedingungen von der staatlichen Krankenversicherung übernommen werden. Schätzungen gehen deshalb davon aus, dass mehr 115,3 Millionen Menschen eine Massage- oder Shiatsu-Behandlung erhalten haben.…